7. Oktober, Dortmund: Sarrazin kommt! Wir sind schon da!

Ein Demonstrationsaufruf der Partei „Die Linke“

Wie am 4. September muss es auch am 7. Oktober 2010 heißen: Wir sind Dortmund! (Nadelstreifen-)Nazis sind es nicht!

„Volksverhetzung muss sich wieder lohnen!“ – nach diesem Motto macht Thilo Sarrazin seit Jahren Politik und Geld. Mit seiner Hetze gegen Hartz-IV-Betroffene, Migranten, Muslime und Juden verfolgt er ein Ziel: die wachsende Proteststimmung gegen die immer brutalere soziale Ungerechtigkeit in eine Pogromstimmung gegen gesellschaftliche Randgruppen umschlagen zu lassen.

Dieses demagogische Ziel ist kein Alleinstellungsmerkmal von Sarrazin. Die Perversion von sozialem Protest in rassistische Pogrome ist Sinn und Zweck jeder faschistischen Propaganda. Die Inhalte, die Sarrazin propagiert, sind weder neu noch wahr, sondern NPD-Standards. Sarrazins „Verdienst“ besteht einzig und allein in der  öffentlichkeitswirksamen Verbreitung der braunen Propagandalügen. Er verleiht ihnen einen „seriösen“ Anstrich, indem er das Ansehen seiner offiziellen Funktionen als Ex-Finanzsenator und Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank schamlos missbraucht. Massiv unterstützt wird er dabei von den beiden mächtigsten Medienkonzernen Springer (Bild) und Bertelsmann (DVA), die seine Lügen in ihrer veröffentlichten Meinung als „unangenehme Wahrheiten“ verherrlichen. Das schmutzige Geschäft mit der Volksverhetzung, die unheimliche Allianz von Faschismus und Kapital sind keineswegs nur finstere Vergangenheit – das ist die wahre „unangenehme Wahrheit“ des Sarrazin-Hypes.

Die Sarrazin-Einladung des Dortmunder Unternehmerverbands ist ein Schlag ins Gesicht des demokratischen Dortmund. Ein Forum für Volksverhetzung fördert alles andere als Vielfalt, Demokratie und Toleranz. Volksverhetzung ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

7. Oktober 2010, 16 Uhr, Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl-Straße 14: Sarrazin kommt! Wir sind schon da!

Die ganz aktuell erschienene Broschüre „Linke Argumente gegen Rechte Hetze – Thilo Sarrazins Rassismus und die Krise“ finden Sie HIER.

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