80 Neofaschisten zogen durch Dortmund

Beobachter berichten, dass am Silvesternachmittag etwa 80 Neofaschisten von 13 bis 15 Uhr unter Polizeibewachung durch Dortmund gezogen sind. Der Aufmarsch, wie auch die Nazi-Kundgebung am Heiligabend mit 12 Teilnehmenden, fiel damit erheblich kürzer und auch erheblich kleiner aus als ursprünglich geplant. Die Bands „Libertin“ und „Flak“ (hier einige ihrer Texte) hatten wenige Tage vorher abgesagt, nachdem die Dortmunder Polizei ihnen nur je 12 Minuten Spielzeit zugestanden hatte; ein kurzfristig nachgefragter Sänger stand ebenfalls nicht zur Verfügung.

Die Abschlusskundgebung an der Katharinentreppe wurde durch eine Gruppe von Antifaschisten mit einem Transparent und mit Rufen kritisch begleitet.

80 Neofaschisten bzw. Mitläufer auf unseren Straßen sind immer noch 80 zuviel. Aber das Ziel, als „Strafe“ für erfolgte Hausdurchsuchungen Dortmunds Polizisten mit Kundgebungen an Heiligabend und Silvester die Feiertage zu verderben, haben sie damit jedenfalls nicht erreicht. Dortmunds Demokraten beobachten indessen aufmerksam, ob die Polizei endlich dazu übergegangen ist, ihren Ermessensspielraum zu Lasten der Rechtsterroristen und zum Schutze der Bevölkerung zu nutzen.

Bericht NRW rechtsaußen

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