Blickwechsel: Sündenbock – Roma in Dortmund

Mittwoch, 13. Juli 2011, 18 Uhr Soziales Zentrum, Westhoffstraße 8-12, 44145 Dortmund

Es gibt keinen Aufmarsch von Neofaschisten, der nicht Anlass für eine Gegenaktion ist, keine Nazi-Wandschmiererei, die nicht sofort gemeldet und beseitigt würde, und wir stellen uns schützend vor diskriminierte und verfolgte Menschen. Wir sind hier in Dortmund gegen Rechts aufgestellt, und das ist auch gut so. Aber wie ist das mit den Roma hier in Dortmund?

Sie leben unter elendsten Verhältnissen, in Abrisshäusern, in leerstehenden Häusern ohne Wasser und Strom, übernachten in Autos oder sind obdachlos auf der Straße. Sie werden in der Presse diffamiert, für heruntergekommene Häuser, Müll in Hinterhöfen, Schrottautos in den Straßen, Probleme auf dem Straßenstrich, Bettler in der Fußgängerzone, Diebstähle und Schwarzarbeit verantwortlich gemacht. Sie werden zur Zielscheibe pauschaler Anschuldigungen und sind immer in Gefahr, vertrieben zu werden, obwohl sie – wie Du und ich – EU-Bürger sind.

Wir bieten Ihnen in dieser Veranstaltung an, einen Blickwechsel vorzunehmen: Wieso kommen Roma hierher? Wie sind die Lebensbedingungen in ihren Herkunftsländern? Welche Sprachen sprechen Roma, wie ist Verständigung möglich? Wie ist die Situation in der Nordstadt, welche Ursachen gibt es dafür? Leben Deutsche und alle anderen Nationalitäten jetzt ausnahmslos anständig und ohne Straftaten zu begehen? Wie überleben Roma in Dortmund? Wie kann Hilfe aussehen, wie kann es miteinander gehen?

Mit dem „Blickwechsel: Sündenbock“ wollen wir uns darüber austauschen und gemeinsam Perspektiven finden. Wir diskutieren mit beteiligten Organisationen wie: Planerladen, BoDo, ROM e.V. aus Köln, Soziales Zentrum, Mieterverein Dortmund e.V., kober e.V.

 

Hinweis
Für alle Veranstaltungen gilt: Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, wird der Zutritt zur Veranstaltung verwehrt oder sie werden von dieser ausgeschlossen.

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