Reinemachen, Razzien und Rassismus – zur Situation in der Dortmunder Nordstadt

Das Dortmunder Antifa-Medienzentrum lädt für Dienstag, den 18. Oktober 2011, zu einer Vortragsveranstaltung ein.

Anfang des Jahres 2011 konnten die Dortmunder_innen eine heftig geführte Diskussion verfolgen, in deren Mittelpunkt die Nordstadt, der Straßenstrich und die neuen Zuwanderer_innen standen.

Einer selten gesichteten Harmonie zwischen SPD und CDU entsprang eine Hetzkampagne gegen Migrant_innen aus Bulgarien und Rumänien, die schnell als Schuldige für Kriminalität, Drogenkonsum und allgemeine Verwahrlosung der Nordstadt ausgemacht wurden. Die lokale Presse war sich dabei nicht zu schade, die offen rassistischen und rechtspopulistischen Äußerungen der Lokalpolitiker_innen unreflektiert wiederzugeben. Als Ziel und Ergebnis musste im Mai der Dortmunder Straßenstrich schließen.

Der Vortrag will versuchen, die Ausgrenzungsmechanismen der Kampagne aufzuzeigen und zu untersuchen.

Die Veranstaltung findet im Raum V2 der Auslandsgesellschaft, Steinstraße 48, statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

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