28. Juni 2012: „Graue Wölfe heulen weiter“

Vortrags-  und Gesprächsveranstaltung

Donnerstag, 28. Juni 2012, 19 Uhr in der Auslandsgesellschaft NRW, Steinstraße 48, 44147 Dortmund

Im türkischen Parlament stellen die Grauen Wölfe die drittstärkste Fraktion, in der BRD versammeln sie alljährlich tausende Anhänger zu ihrer Jahresversammlung in der Essener Grugahalle. In den letzten Jahren ist es auch in der BRD und auch in Dortmund zu Aufmärschen türkischer Nationalisten gekommen.

In der Türkei haben die Grauen Wölfe viele Linke und Gewerkschafter ermordet, und auch in Deutschland gab es mehrere Tote bei Überfällen türkischer Faschisten. In der BRD geht man davon aus, dass sie Protektion durch den Verfassungsschutz und Unionspolitiker genießen – als Gegengewicht gegen starke fortschrittliche türkische Organisationen. So unterwandern sie als „Wölfe im Schafspelz“ Parteien und Migrationsbeiräte, während jugendliche Anhänger im Internet Mordhetze gegen Kurden, Juden und Armenier verbreiten.

In unserer Veranstaltung wollen wir die historische Entwicklung der Grauen Wölfe und anderer türkischer Nationalisten zeigen, über die Situation vor Ort in Dortmund sprechen und einen Blick auf aktuelle Aktivitäten türkischer Nationalisten und Faschisten im Ruhrgebiet werfen. Wie immer beim Bündnis gegen Rechts wird es im Anschluss an den Vortrag Gelegenheit zur Diskussion geben.

Referent: Dr. Nikolaus Brauns

Zum Referenten
Dr. Nikolaus Brauns ist Historiker, Journalist und Autor. Er promovierte über die Geschichte der Roten Hilfe. Seit 2007 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der innenpolitischen Sprecherin der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag, Ulla Jelpke. „Nick“ Brauns ist regelmäßiger Autor der Tageszeitung Junge Welt und Autor zahlreicher Publikationen zum Nahen Osten, Türkei/Kurdistan und zur Geschichte der Arbeiterbewegung.
http://www.nikolaus-brauns.de

Hinweis
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Eine Veranstaltung des Bündnisses Dortmund gegen Rechts

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