Nazi-Schläger freigelassen. Staatsanwaltschaft, Stadtverwaltung und Opferberatungsstelle empört

Wir verweisen auf die Berichterstattung des Magazins „Der Spiegel“.

Leserbrief
Ein verheerendes Urteil

Die Entlassung des Sven K. aus der Untersuchungshaft steht in krassem Widerspruch zu dem Vorgehen des Innenministers, des Polizeipräsidenten und der Stadtpolitik, die endlich den Dortmunder Neonazis den Kampf angesagt haben. Sven K. ist Mitglied der gerade verbotenen „Skinheadfront Dorstfeld“. Der Gewalttäter und Totschläger gilt als Vorbild beim Nazi-Nachwuchs.

Der Sprecher des Landgerichts irrt, wenn er die Entscheidung, Sven K. auf freien Fuß zu setzen, als „sehr, sehr anspruchvoll und nachvollziehbar“ beschreibt. Sie ist im Gegenteil für alle, die sich gegen Nazis und ihr Unwesen, das sie in Dortmund und anderswo treiben, engagieren, völlig unverständlich. Sie ist instinktlos und ein verheerendes Signal sowohl an die Nazitäter, als auch für ihre Opfer, die Schutz vor solchen Verbrechern wie Sven K. brauchen.

Ula Richter, Dortmund

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