Den 1. Mai schützen! Partei „Die Rechte“ verbieten!

Presseerklärung des Bündnisses Dortmund gegen Rechts

Keine zwei Monate sind vergangen, seit der gewaltbereite und kriminelle „Nationale Widerstand Dortmund“ verboten wurde, da tauchen die braunen Frontmänner Dennis Giemsch und Siegfried Borchert als Spitzenpersonal der „Partei Die Rechte“ wieder auf, der Eine als Landes- und der Andere als Kreisvorsitzender. Und sofort peilen sie mit ihrer ersten Anmeldung eines Aufmarsches den 1. Mai an, eine Kampfansage an die Gewerkschaften, an alle Demokrat/innen und Antifaschist/innen. Ihr Büro richten sie in Huckarde ein, nachdem ihnen Dorstfeld zu ungemütlich geworden war.

Der Gründer der rechtsradikalen Partei ist in Dortmund kein Unbekannter. Der mehrfach vorbestrafte Hamburger Christian Worch ist hier schon wiederholt als Anmelder und Redner bei den Aufmärschen seiner Gesinnungsgenossen aufgetreten. Er kam auch extra aus Hamburg angereist, um eine Veranstaltung des Bündnis Dortmund gegen Rechts mit der Antifaschistin Lore Junge, die über die Rombergparkmorde sprach, mit seinen gröhlenden Kumpanen zu stören.

„Wir meinen, das Verbot des ‚NW‘ ist richtig,“ so Ula Richter vom Bündnis Dortmund gegen Rechts. „Jede Form des Kampfes gegen die Rassisten und Demokratiefeinde, sowohl der politische und gesellschaftliche als auch der juristische, ist richtig und notwendig. So muss auch gegen diese Neugründung und ihre Absicht, den 1. Mai zu missbrauchen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vorgegangen werden. Der Widerstand ist zu organisieren, ein Verbot als Nachfolgeorganisation des ‚NW‘ ist zu prüfen.“

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