Vortrag zur AfD am 27.2.2014 in Dortmund

Die Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat scheinbar aus dem Nichts fast den Sprung in den deutschen Bundestag geschafft. Sowohl bei den Europawahlen im Mai 2014 als auch bei Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg im Sommer 2014 wird die AfD nach den Hochrechnungen der letzten Monate in die Parlamente einziehen.

Der Partei ist es gelungen, sich mit populistischen Forderungen als Projektionsfläche für alle möglichen von Parteien enttäuschten, europaskeptischen, fremdenfeindlichen oder sonstwie unzufriedenen und ängstlichen Wählerinnen und Wähler anzubieten. Und das nicht trotz, sondern wegen ihres bisher kurzen Bestehens: Die AfD hatte bisher einfach noch keine Zeit, ihre gerade stattfindenden Flügelkämpfe zu entscheiden, und sie war noch nicht in der Situation, sich in der politischen Praxis und gesellschaftlichen Realität bewähren zu müssen.

Doch was steckt wirklich hinter ihren Verheißungen von „direkter Demokratie“? Welche personellen und organisatorischen Kontinuitäten mit fremdenfeindlichen und antidemokratischen Personen und Organisationen lassen sich in der Partei feststellen? Und was müssen Arbeiterinnen, Arbeiter und Arbeitslose in der BRD erwarten, sollte die AfD jemals Macht über sie bekommen?

Neben einer Darstellung von Daten, Fakten und Forderungen der Partei wird der Soziologe Andreas Kemper auf die maßgeblichen Gruppen und Einzelpersonen in der AfD in den letzten zehn Jahren eingehen.

Nach dem Vortrag wird Zeit für Nachfragen und Diskussionen sein.

Donnerstag, 27. Februar 2014, 19 Uhr, Auslandsgesellschaft Dortmund
Eine Veranstaltung des Bündnisses Dortmund gegen Rechts

Der Referent: Andreas Kemper (andreaskemper.wordpress.com) veröffentlichte neben dem Buch zur AfD „Rechte Euro-Rebellion“ eine Einführung in das Thema Klassismus (zusammen mit H. Weinbach), sowie kritische Bücher zum organisierten Antifeminismus/Maskulismus. Im Frühjahr erscheint die Publikation „Sarrazins Correctness. Zur Tradition der Menschen- und Bevölkerungskorrekturen“. Andreas Kemper promoviert in Münster zum Thema Klassismus.

Hinweis
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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