Konstituierende Sitzung des Dortmunder Stadtrates unter Polizeischutz

Die konstituierende Sitzung des neuen Dortmunder Stadtrates, die erste, woran der vorbestrafte Gewalttäter und Neonazi Siegfried Borchardt für die sogenannte Partei Die Rechte teilnahm, fand am 18. Juni 2014 unter dem Schutz eines größeren Polizeiaufgebotes und eines privaten Sicherheitsdienstes statt. Vor dem Rathaus demonstrierten Dortmunderinnen und Dortmunder gegen Neofaschismus (Bilder auf Der Westen), alle Besucherplätze im Rathaus wurden durch Antifaschisten besetzt. So wurde verhindert, dass erneut gewaltbereite Neofaschisten ins Dortmunder Rathaus einfallen und andere Besucher bedrohen und angreifen konnten.

Wir verweisen auf die Berichterstattung auf Der Westen und der Nordstadtblogger.

Weniger Stimmen für Rechtsextreme als 2009
Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 waren zwei „Neonazi“-Parteien, die NPD (1827 Stimmen = 0,90 %) und Die Rechte (2101 Stimmen = 1,00 %), in den Dortmunder Stadtrat gewählt worden. Damit haben zwar weniger Menschen in Dortmund rechtsextreme Parteien gewählt als bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2009 (NPD und DVU zusammen ebenfalls 1,9 % bei 46,80 % Wahlbeteiligung). Durch die geringe Wahlbeteiligung von diesmal nur 44,90 % konnten NPD und Rechte trotzdem in den Stadtrat einziehen.

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