Blockade und antifaschistische Demonstration am 23. August 2014, 14 Uhr ab Reinoldikirche

Für den 23. August 2014 plant die sogenannte Partei Die Rechte, die vielen als Nachfolgeorganisation verbotener neofaschistischer Gruppierungen gilt, eine Kundgebung an der Katharinentreppe in Dortmund. Bisher zwei Veranstaltungen richten sich gegen die neofaschistische Provokation. Wir verweisen auf die Seite des Aktionsbündnisses Blockado und den Aufruf des SLADO e.V.

BLOCKADO

Aufruf des SLADO e.V.

Am 25. Mai 2014 überfielen Dortmunder Neonazis das Dortmunder Rathaus und schreckten dabei nicht vor Gewalt zurück. Kommenden Samstag (23.08.2014) wollen sie schon wieder ihr menschenfeindliches Gedankengut verbreiten. Anders als in den Vorjahren verherrlichen sie diesmal nicht Krieg und Gewalt aus der NS-Zeit. Anlass ist der zweite Jahrestag des Verbotes des „Nationalen Widerstands Dortmund“ (NWDO).

Man sieht wieder, wie sehr sich diese Partei als Nachfolger des verbotenen NWDO versteht. Es sind ja auch dieselben Leute mit denselben abscheulichen Methoden. Nur nach außen haben sie sich ein gesetzestreues Mäntelchen umgehängt. Drohungen und Gewalt gegenüber friedlichen Demokraten gehören aber nach wie vor bei den Neonazis dazu, wie zuletzt die Wahlnacht zeigte. Dies werden wir Dortmunderinnen und Dortmunder nicht tatenlos hinnehmen.

Der Aufmarsch findet am 23.8 zeitgleich zum Christopher Street Day (CSD) statt. Der Hass der Rechtsextremen richtet sich gegen Migrant/innen, gegen Obdachlose und Andersdenkende. Er richtet sich aber auch immer wieder gegen Lesben, Schwule und Transidente. Wir haben nicht vergessen, dass in der NS-Zeit homosexuelle Menschen verfolgt und ermordet wurden. Das ist ein Vermächtnis. Dabei geht es nicht nur um die Auseinandersetzung auf öffentlichen Straßen und Plätzen, sondern auch um den Rechtsextremismus in den Köpfen. Denn wie Antisemitismus und Rassismus gehört Homophobie zum rechtsextremen Weltbild.

Wir wollen uns dagegen gemeinsam zur Wehr setzen! Wir fordern ein Verbot der Partei „Die Rechte“. Keine Toleranz für die, die Hass und Gewalt schüren und die Demokratie ausnutzen, um sie abzuschaffen. Mit einer gemeinsamen Veranstaltung setzten wir ein kraftvolles Signal für eine solidarische, friedliche und tolerante Gesellschaft.

Folgen Sie unserem Aufruf, machen Sie mit bei Demo und Kundgebung. Dortmund – bunt statt braun!

14 Uhr Auftaktkundgebung und Eröffnung des CSD an der Reinoldikirche

14.30 Demonstration am Wall entlang bis Katharinentreppe

15 Uhr Kundgebung nahe am Versammlungsort der Neonazis / Katharinentreppe

SLADO e.V. und Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus

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