15.01.19: Ehrungen von Rosa Luxemburg & Karl Liebknecht

 

Layout 3

 

Layout 3

 

 

Erinnerung an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht – Umbenennung der Noskestraße in Scharnhorst gefordert

Dortmunder Bürgerinnen und Bürger haben am 100. Todestag von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg mit Mahnwachen und einem Mahngang zwischen der Karl-Liebknecht- und der Rosa-Luxemburg-Straße den RevolutionärInnen gedacht. Zugleich fordert die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA e. V.) eine Umbenennung der Gustav-Noske-Straße in Dortmund-Scharnhorst.

https://www.nordstadtblogger.de/erinnerung-an-rosa-luxemburg-und-karl-liebknecht-umbenennung-der-noskestrasse-in-scharnhorst-gefordert/

 

RL-KL-2

Bildquelle: vvn-bda-bochum.de/wp-content/uploads/2019/01/RL-KL-2.jpg

 

2019.01.15_gedenken_luxemburg_liebknecht

Bildquelle: nordstadtblogger.de/wp-content/uploads/2019/01/vvn-erinnert-an-luxemburg-und-liebknecht-01.jpg

 

RL-KL-1

Bildquelle: vvn-bda-bochum.de/wp-content/uploads/2019/01/RL-KL-1.jpg

 

RL-KL-3

Bildquelle: vvn-bda-bochum.de/wp-content/uploads/2019/01/RL-KL-3.jpg

 

 

 

Rosa Luxemburg (5. März 1871 – 15. Januar 1919)

 

rosa_uxemburg_klein

Bildquelle: de.wikipedia.org/wiki/Spartakusbund#/media/File:Rosa_Luxemburg.jpg

 

Rosa Luxemburg (5. März 1871 – 15. Januar 1919)
– revolutionäre Demokratin, revolutionäre Sozialistin & Kommunistin
– antimilitaristische, internationale, linke Sozialdemokratin
– Demokratische Sozialistin

– Mitgründerin der „Kommunistischen Partei Deutschlands“ (KPD)
– Mitgründerin der „Spartakusgruppe“ und der „Gruppe Internationale“
– Führerin der linken Strömung in der deutschen Sozialdemokratie (SPD)
– Mitgünderin der „Sozialdemokratie des Königreiches Polen“ (SDKP)

https://www.rosalux.de/stiftung/historisches-zentrum/rosa-luxemburg/

 

 

„Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der ‚Gerechtigkeit‘, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die ‚Freiheit‘ zum Privilegium wird.“

Rosa Luxemburg: „Zur russischen Revolution“ (1918)
Quelle: http://www.mlwerke.de/lu/lu3_106.htm

 
„Der einzige Weg zur Wiedergeburt ist die Schule des öffentlichen Lebens selbst, uneingeschränkteste breiteste Demokratie, öffentliche Meinung. Gerade die Schreckensherrschaft demoralisiert. (…) Ohne allgemeine Wahlen, ungehemmte Presse- und Versammlungsfreiheit, freien Meinungskampf erstirbt das Leben in jeder der öffentlichen Institution, wird zum Scheinleben, in der die Bürokratie allein das tätige Element bleibt. Das öffentliche Leben schläft allmählich ein, einige Dutzend Parteiführer von unerschöpflicher Energie und grenzenlosem Idealismus dirigieren und regieren, unter ihnen leitet in Wirklichkeit ein Dutzend hervorragender Köpfe, und eine Elite der Arbeiterschaft wird von Zeit zu Zeit zu Versammlungen aufgeboten, um den Reden der Führer Beifall zu klatschen, vorgelegten Resolutionen einstimmig zuzustimmen, im Grunde also eine Cliquenwirtschaft – eine Diktatur allerdings, aber nicht die Diktatur des Proletariats, sondern die Diktatur einer Handvoll Politiker, d.h. Diktatur im bürgerlichen Sinne, im Sinne der Jakobiner-Herrschaft (das Verschieben der Sowjet-Kongresse von drei Monaten auf sechs Monate!). Ja noch weiter: solche Zustände müssen eine Verwilderung des öffentlichen Lebens zeitigen: Attentate, Geiselerschießungen usw. (…) Das ist ein übermächtiges, objektives Gesetz, dem sich keine Partei zu entziehen vermag.“

Rosa Luxemburg: „Zur russischen Revolution“ (1918)
Quelle: http://www.mlwerke.de/lu/lu3_106.htm

 
„Zwar hatte Rosa Luxemburg 1917 die russische Revolution begeistert begrüßt; von der Politik der Bolschewiki nach der Machtübernahme war sie aber zunehmend entsetzt – hatten die doch zügellose Unterdrückung aller Andersdenkender und Terror binnen kürzester Zeit zum neuen Markenzeichen linker Politik gemacht. Rosa Luxemburg begriff die Gefahr, die von dieser Politik für die internationale Linke – und nicht zuletzt für sie selbst – ausging, sofort. Deshalb legte sie ausführlich dar, warum für linke Politik Terror untauglich und unbeschränkte politische Freiheiten und Demokratie das Gebot der Stunde seien.

Doch selbst wenn diese Schrift noch zu ihren Lebzeiten erschienen wäre – Paul Levi konnte sie erst 1922 herausgeben –, hätte das Rosa Luxemburg wenig genützt. In der Novemberrevolution wurde sie von Anfang an als „Bolschewistin“ und »Mordbrennerin« stigmatisiert, dann gehetzt, zuletzt ermordet.“

Quelle: https://www.rosalux.de/news/id/4981/

 

 

 

Das Karl-Liebknecht-Haus am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte
(ehemalige Zentrale der KPD)

 

2019.01.15_luxemburg_k_l_haus

14. Januar 2019: das Karl-Liebknecht-Haus am Rosa-Luxemburg-Platz

Bilddquelle: DIE LINKE
facebook.com/linkspartei/photos/pcb.10155621941755683/10155630346955683/?type=3&theater

 

2019.01.15_liebknecht_k_l_haus

14. Januar 2019: das Karl-Liebknecht-Haus am Rosa-Luxemburg-Platz

Bildquelle: DIE LINKE
facebook.com/linkspartei/photos/pcb.10155621941755683/10155630346935683/?type=3&theater

 

 

Das Karl-Liebknecht-Haus am Rosa-Luxemburg-Platz
„Das Karl-Liebknecht-Haus ist ein denkmalgeschütztes Bürogebäude im Berliner Ortsteil Mitte. Es wurde nach Karl Liebknecht benannt und beherbergt seit 2007 unter anderem die Bundesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE. Es befindet sich in der Kleinen Alexanderstraße 28 und in der angrenzenden Weydingerstraße 14–16 in Berlin-Mitte zwischen Alexanderplatz und Rosa-Luxemburg-Platz.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Liebknecht-Haus

„Bis 1926 hatte die 1918 gegründete KPD ihren Sitz am Hackeschen Markt, in der Rosenthaler Straße 38.
1926 erwarb die parteieigene Firma Bürohaus Vulkan GmbH im Auftrag des Zentralkomitees der KPD das Geschäftshaus am Bülowplatz und ließ es für die Zwecke der Partei umbauen: Von November 1926 bis Januar 1933 war das Karl-Liebknecht-Haus Sitz der KPD, an deren Spitze seit 1925 Ernst Thälmann stand. Das Arbeitszimmer Thälmanns befand sich wahrscheinlich im 4. Stock im Gebäudeteil an der Weydingerstraße.
Im Karl-Liebknecht-Haus arbeiteten die Führungsgremien der KPD und die Leitungen der mit ihr verbundenen Massenorganisationen, so des Kommunistischen Jugendverbandes (KJVD) und des Rotfrontkämpferbundes (RFB), aber zum Beispiel auch die Leitung der KPD-Bezirksorganisation Berlin-Brandenburg-Grenzmark-Lausitz. Die Redaktion des Zentralorgans der Partei »Die Rote Fahne« hatte hier ebenso ihre Räume wie verschiedene parteieigene Verlage und die City-Druckerei. Im Erdgeschoss befanden sich eine Buchhandlung und zeitweise ein Geschäft für Ausrüstungsgegenstände des RFB. An der Fassade des Gebäudes waren stets weithin sichtbar politische Losungen angebracht. “
Quelle: https://klh.die-linke.de/fileadmin/download/klhaus/folder/folder_geschichte_kl-haus.pdf

„Unter dem Dach des Karl-Liebknecht-Hauses hatten Künstler wie John Heartfield und Max Gebhard ihre Ateliers.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Liebknecht-Haus

 

Karl-Liebknecht-Haus

https://klh.die-linke.de/start/

Folder: Geschichte des Karl-Liebknecht-Hauses
https://klh.die-linke.de/fileadmin/download/klhaus/folder/folder_geschichte_kl-haus.pdf

 

 

 

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s