Wir über uns

Gemeinsam gegen Nazis

Das Bündnis Dortmund gegen Rechts gründete sich im Jahr 2000. Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen und Parteien, Gewerkschaften, Gemeinden, Jugendorganisationen, Hochschulen und Schulen, aber auch interessierte Einzelpersonen nehmen an unseren Treffen teil, bringen ihre Ideen ein und bilden so das Bündnis Dortmund gegen Rechts.

Wir sind davon überzeugt, dass gegen den Neofaschismus alle demokratischen Kräfte zusammenstehen müssen. In den 1920er und -30er Jahren wurde das versäumt – einer der Gründe, weshalb sich der deutsche Faschismus entwickeln und die Macht übertragen bekommen konnte.

Auch heute zeigt sich, dass Neofaschisten ihre Strukturen und Aktivitäten in solchen Städten und Regionen schlecht entwickeln können, wo die Gesellschaft in der Lage ist, sich über weltanschauliche und parteipolitische Grenzen hinweg für ein demokratisches Gemeinwesen einzusetzen und sich auf einen grunddemokratischen Nenner zu einigen:

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen

Die Arbeit des Bündnisses Dortmund gegen Rechts ist von Beginn an auf Dauer angelegt. Wir wollen mehr als nur auf Nazi-Provokationen reagieren. Dabei haben sich in den mehr als 13 Jahren unseres Bestehens drei Handlungsfelder herausgebildet:

1. Aufklärung
… über die Wurzeln, Erscheinungsformen, Strukturen und Ziele des Neofaschismus. Dazu organisieren wir regelmäßig oder aus aktuellen Anlässen Vortrags -und Gesprächsveranstaltungen.

2. Kulturarbeit
Wir haben eine eigenständige antifaschistische Kultur im öffentlichen Raum entwickelt, die alle zur kreativen Auseinandersetzung  mit Geschichte und Gegenwart einlädt. Von der musikalisch begleiteten „Scherbenspur“ am 9. November bis zur Sprüh-Aktion „Den Opfern einen Namen geben“, von Kulturbeiträgen zum Antikriegstag bis zum „Antifaschistischen Frühjahrsputz“ zur Beseitigung von Nazipropaganda.

3. Widerstand
… gegen Nazi-Strukturen und -Aufmärsche. Zum Beispiel unsere Aktivitäten gegen Naziläden und -treffpunkte sowie unser Anspruch, in Bündnissen koordiniert gegen Nazi-Aufmärsche auf die Straße zu gehen. Den sichtbaren Protest gegen neofaschistische Aufmärsche finden wir ebenso wichtig wie die Aufklärung und Kulturarbeit.

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