27.01.18: Veranstaltungs-Eindrücke & Rede zur Gedenk-Veranstaltung vom BDgR im Museum Ostwall

 

 

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Eindrücke zu unserer Veranstaltung „Sage nie, Du gehst den letzten Weg …“ am 27. Januar 2018 im Museum Ostwall im Dortmunder U

Mehr als 150 Besucher sind der Einladung des BDgR zum Gedenken an die Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee gefolgt. In der fünften Etage des U, in der das Museum Ostwall untergebracht ist, war es vor der Installation von Wolf Vostells „TEK“ drangvoll eng. Diese Installation, in der sich der politische Künstler mit der Shoa auseinandergesetzt hat, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Sage nie, Du gehst den letzten Weg“.

Nach der Begrüßung durch Edwin Jacobs, Direktor des U und der Rede von Ula Richter, gestalteten die Musiker Peter Sturm, David Oriewski und Bernd Rosenberg und der Schauspieler C.D. Clausnitzer ein eindrucksvolles Programm, in dem das Erinnern an das Menschheitsverbrechen der Hitlerfaschisten, der Mut zum Widerstand und die Aufforderung des „Nie wider!“ ausgedrückt wurden.

Die Rapper der Roma-Band „inclusion4real“ machten zum Abschluss auf die Leiden ihres Volkes, von dem eine halbe Million von den Nazis ermordet wurde und auf ihre Diskriminierung und Bedrohung  heute aufmerksam.

 

 

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Besucherandrang im Museum Ostwall im Dortmunder U

 

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Rednerin: Ula Richter (Mitte) (Mitgründerin BDgR) (Bildquelle: BDgR)

 

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(v. l. n. r.: ) Claus Dieter Clausnitzer, Bernd Rosenberg, David Oriewski und Peter Strum     (Bildquelle: BDgR)

 

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Installation „T.E.K.“ (Thermoelektronischer Kaugummi) (1970) von Wolf Vostell (Bildquelle: BDgR)

 

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Roma-Rap-Band „inclusion4real“ (Bildquelle: BDgR)

 

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BDgR-Banner (Quelle: BDgR)

 

Holocaust-Gedenktag im Museum Ostwall im Dortmunder U

Regina Selter (stellv. Leiterin des MO) (hinten links) und Dr. Nicole Grothe (Leiterin der Sammlung des MO) (hinten rechts) mit Musiker Peter Sturm (Mitte), mit Helmut Manz (BDgR) (vorne links) und mit Ula Richter (BDgR) (vorne rechts)

 

 

27. Januar 2018

Rede von Ula Richter (Bündnis Dortmund gegen Rechts) im Museum Ostwall im Dortmunder U

Guten Tag zusammen.

Ich begrüße Sie/Euch im Namen des „Bündnis Dortmund gegen Rechts“ und der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ sehr herzlich.

Mein Dank geht an Herrn Jacobs und seine Mitarbeiterinnen. Sie haben ermöglicht, dass diese Veranstaltung hier und heute stattfinden kann.

Seit vielen Jahren ist der  27. Januar fester Bestandteil unserer Erinnerungsarbeit. Antifaschistische Spaziergänge, das Aufsuchen der Stolpersteine und des Gedenksteins für die Sinti und Roma, die Installation eines mobilen Mahnmals, bestehend aus einer schwarz ausgelegten Fläche, auf der geweißte Schuhe in allen Größen und Formen und geweißte Koffer an die Opfer erinnern, dazu Texte und Musik, das waren und sind jährlich unsere Mittel im öffentlichen Straßenraum.

Beim „brain-storming“ für das diesjährige Gedenken kam die Idee, die beeindruckende Installation von Wolf Vostell, die viele nicht kannten, in den Mittelpunkt zu stellen und sowohl für die Opfer des Faschismus als auch für die Befreier eine entsprechende Musik und Lyrik zu finden.

Mit der Roma-Band „inclusion4real“, mit Klezmer und jiddischen Liedern, gespielt von Peter Sturm und mit russischen Partisanenliedern, vorgetragen von David Oriewski und Bernd Rosenberg und mit Claus Dieter Clausnitzer, der sowohl Paul Celan als auch Ernst Jandl vortrug, ist uns das wohl gelungen.

Theodor Adorno meinte, nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, sei barbarisch und bezog das dann auch auf die Kunst überhaupt. Damit löste er heftige Diskussionen unter den Kulturschaffenden aus. Dieser Widerspruch und der Eindruck, den Paul Celans Lyrik auf ihn machte, ließen ihn sein Diktum revidieren. Und das war gut so.

Wie arm wäre unser Erinnern, wenn wir nicht die Sprache, die Musik, die Bildende und Darstellende Kunst hätten, Kunst, die über unsere Zeit hinaus gültig ist und das „Nie wieder!“weiterträgt.

„Sage nie, Du gehst den letzten Weg“ ist das Motto, unter das wir unser heutiges Gedenken stellen.

Es ist der Anfang eines jiddischen Liedes – Peter Sturm hat es übersetzt – das zur Hymne des Widerstandes geworden ist. Es ist ein Lied, das den Mut zum Widerstand und den Willen zur Freiheit nach all den Schrecken der Nazi-Barbarei zum Ausdruck bringt – ein Lied für das Leben und die Aufforderung, nie wieder zuzulassen, was geschah.

Esther Bejarano, Musikerin und Auschwitz-Überlebende, heute 94 Jahre alt, singt es noch immer bei ihren Konzerten.

In Auschwitz hat die Musik ihr das Leben gerettet. Die Faschisten hatten es gerne „kulturvoll“ und stellten ein Mädchenorchester zusammen, in dem auch Esther Bejarano spielte. Die jungen Musikerinnen wurden von  Schwerstarbeit befreit und bekamen etwas mehr zu essen und konnten so überleben. Dafür hatten sie die schreckliche Aufgabe, beim Eintreffen der Transporte aufzuspielen und  die Todgeweihten hoffen  zu lassen, dass, wo Musik gespielt wird, es nicht so schlimm sein könnte. Das Spielen an der Rampe und die schrecklichen Szenen, die sich dort abspielten, quälen die Überlebende noch heute.

„Die Geschichte berichtet von keinem Verbrechen, das sich jemals gegen so viele Opfer gerichtet hat und mit solcher berechnenden Grausamkeit begangen wurde“, das sagte der Chefankläger der Nürnberger Prozesse. Die über eine Million Opfer aus ganz Europa, Juden, Sinti und Roma, russische Kriegsgefangene, Widerstandskämpfer/innen, alle die nicht in das rassistische Weltbild der Nazis passten, sie wurden nicht nur erschossen, erschlagen, vergast, bei medizinischen Versuchen getötet, ihre Arbeitskraft wurde auch bis zum letzten Blutstropfen ausgebeutet.

Die IG Farben, Siemens und viele andere Großkonzerne errichteten rund um Auschwitz-Birkenau 47 Nebenlager und profitierten von immer neuem Nachschub von Menschen als Arbeitssklaven. Deren Lebenserwartung betrug bei den barbarischen Arbeitsbedingungen im Schnitt drei Monate. „Arbeit macht frei!“, frei vom Leben.

Der Resistance-Kämpfer Peter Gingold, der einen großen Teil seiner Familie in Auschwitz verlor, formulierte: „Faschismus ist das Bündnis des großen Kapitals mit der Barbarei.“

Heute kommt das Monopolkapital ohne Faschismus aus, tanzen doch fast alle Staaten nach seiner neoliberalen Melodie und die, die sich weigern, werden mit Krieg überzogen. Rassistische und nationalistische Parteien und Bewegungen machen sich in Europa und den USA breit und mit ihnen der Militarismus. Die neuen Kriege um die Neuaufteilung der Welt und die Ausbeutung der armen, aber an Rohstoffen reichen Länder, treiben Millionen Menschen zur Flucht. Die, die es trotz Mittelmeer und NATO-Stacheldraht-Zäunen bis zu uns schaffen, treffen auf ein zwiespältiges Klima. Es gibt sie noch immer, die Willkommenskultur und die Hilfsbereitschaft. Aber die Stimmung in einer sozial tief gespaltenen Gesellschaft kippt und wird von ultrarechten Bewegungen  genutzt.

Damals waren es die Juden, heute sind es „die Ausländer“, die an allem Schuld sind: an Arbeitslosigkeit, fehlendem Wohnraum, Armut, an der ganzen sozialen Schieflage. Eine Stimmung, die sehr an die letzten Jahre der Weimarer Republik denken lässt.

Rassistische und  faschistisch durchsetzte Parteien wie die Partei „Die Rechte“ nutzen sie, um Hass gegen alles Fremde zu säen und eine Pogromstimmung zu erzeugen.

Sie ruft für den 14. April zu einer europaweiten Demonstration nach Dortmund auf, unter dem verräterischen Titel „Europa erwache!“

Lasst uns solidarisch mit den Flüchtlingen sein, mit den von Abschiebung Bedrohten, mit den Sinti und Roma, die heute immer noch diskriminiert und in ihren Heimatländern von faschistischen Banden bedroht werden.

Und lasst uns das Gedenken heute im Widerstand gegen die Nazis und ihren angekündigten Aufmarsch weiterführen: „Nie wieder Faschismus! Nein zum Krieg!“

 

 

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27.01.18: „Niemals vergessen!“

 

26.01.18

Von Thomas Engel

„Niemals vergessen!“ – Zum Gedenken an Auschwitz, seine Befreiung und die Verantwortung zum Widerstand gegen Nazis 

http://nordstadtblogger.de/niemals-vergessen-zum-gedenken-an-auschwitz-seine-befreiung-und-die-verantwortung-zum-widerstand-gegen-nazis/

 

Holocaust-Gedenktag im Museum Ostwall
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Die Installation von Wolf Vostell im Dortmunder U

 

Holocaust-Gedenktag im Museum Ostwall
im Dortmunder U

Regina Selter (stellv. Leiterin des MO) (hinten links) und Dr. Nicole Grothe (Leiterin der Sammlung des MO) (hinten rechts) mit Musiker Peter Sturm (Mitte), mit Helmut Manz (BDgR) (vorne links) und mit Ula Richter (BDgR) (vorne rechts)

 

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27.01.18: Antifaschistisches Gedenken im Museum Ostwall

 

25.01.18

Gedenkveranstaltung

Bündnis Dortmund gegen Rechts gedenkt Holocaust im Museum Ostwall (MO) im Dortmunder U

 

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Regina Selter (stellv. Leiterin des MO) (hinten links) und Dr. Nicole Grothe (Leiterin der Sammlung des MO) (hinten rechts) mit Musiker Peter Sturm (Mitte), mit Helmut Manz (BDgR) (vorne links) und mit Ula Richter (BDgR) (vorne rechts)

Quelle: Stadt Dortmund / Katrin Pinetzki

 

Am Samstag, 27. Januar 2018, jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 73. Mal. Wie in jedem Jahr plant das „Dortmunder Bündnis gegen Rechts“ eine Gedenkveranstaltung mit Kulturprogramm. Gastgeber ist diesmal das Museum Ostwall, dessen Kunstwerk „TEK – Thermoelektronischer Kaugummi“ an die Lager der Vergangenheit und der Gegenwart gemahnt.

„TEK“ von Wolf Vostell ist Teil der aktuellen Sammlungspräsentation „Fast wie im echten Leben“. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie das Leben die Kunst und die Kunst das Leben beeinflusst. Vostells Rauminstallation ist eingebunden in das Kapitel „Freund oder Feind? ‚Wir‘ und ‚die Anderen'“. Dieser Teil der Ausstellung widmet sich den Ein- und Ausschlüssen, die jedes Kollektiv – sei es ein religiöses, ein nationales oder ein kulturelles – stiftet. Die Unterscheidung zwischen Freund und Feind führt im Alltag oft zu Sprachlosigkeit und Isolation, im schlimmeren Fall zu Gewalt und Krieg.

Wolf Vostell (1932-1998) schuf seine begehbare Installation „TEK“ im Jahr 1970. Sie führt den Besucher durch ein Stacheldrahtgehege. Der Boden ist mit Besteck bedeckt, der Gang ist unsicher. Aus Koffern tönt manchmal unerwartet ein Zuggeräusch. Manche fühlen sich an die Konzentrationslager des Nationalsozialismus erinnert, andere denken an die Flüchtlingslager der Gegenwart. Auch wenn Vostells Werk durch die Auseinandersetzung mit der Shoa geprägt ist, verstand er sich als Künstler, der die Gegenwart mitgestaltet. Die Intention seiner oft brutalen Werke ist politisch.

Erinnerung aufrechthalten

In diesem Sinne erinnert das Bündnis Dortmund gegen Rechts am Holocaust-Gedenktag an die Leiden derer, die in Auschwitz inhaftiert, gefoltert und ermordet wurden. Die Veranstaltung beginnt im Erdgeschoss des Dortmunder U; der Hauptteil des Programms findet unmittelbar vor der Installation TEK in der Ausstellungsfläche des Museums Ostwall statt (Ebene 5).

Ula Richter, Sprecherin des Dortmunder Bündnisses gegen Rechts: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Gedenkveranstaltung in diesem Jahr im Museum Ostwall im Dortmunder U zu Gast sein dürfen. Wolf Vostells Installation bietet den perfekten Rahmen, derer zu gedenken, die der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zum Opfer gefallen sind.“

Zum Programm:

  • Beginn um 12:00 Uhr im Erdgeschoss des Dortmunder U
  • Auftakt mit inclusion4real, Rap-Formation aus Duisburg
  • Begrüßung: Edwin Jacobs, Direktor des Dortmunder U
  • Redebeitrag von Ula Richter für das Bündnis Dortmund gegen Rechts und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschist/innen.
  • Musikbeitrag von Peter Sturm (Klezmer)
  • Lesung von Claus Dieter Clausnitzer, Schauspieler (Paul Celans „Todesfuge“)
  • Schweigeminute für die Opfer des Nationalsozialismus
  • Musikbeitrag von David Oriewski und Berd Rosenberg (russische Weisen)
  • Lesung von Claus Dieter Clausnitzer, Schauspieler (Gedichte von Ernst Jandl)
  • Abschluss mit inclusion4real, Rap-Formation aus Duisburg
  • Ende der Veranstaltung gegen 13:30 Uhr

 

Quelle:

https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/nachrichten_museen/nachricht.jsp?nid=513062

 

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27.01.18: Erinnerung an Verbrechen des Hitlerfaschismus „heute notwendiger denn je“

 

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Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

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11.11.17: Eindrücke unseres Konzerts gegen rechts

 

 

Hier ein paar Eindrücke in Wort & (Bewegt)Bild zu unserem Konzert gegen rechts am 11.11.17 im Kultur- und Tagungszentrum Wichern in der Dotmunder-Nordstadt:

 

 

Begrüßungs-Rede von Ula Richter (Mitgründerin des BDgR):

 

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Ula Richter (Foto-Quelle: BDgR)

 

Ich begrüße Euch im Namen der Veranstalter recht herzlich Vorweg ein Zitat von Stefan Zweig:

„ … und dann standen sie an den Grenzen, dann bettelten sie bei den Konsulaten, und fast immer vergeblich, denn welches Land wollte Ausgeplünderte, wollte Bettler? …“

Das schrieb Stefan Zweig 1942. Er selbst musste vor den Nazis ins Exil fliehen.

Dass Deutsche einmal selber vor der Hitlerbarbarei fliehen mussten, um Folter und Tod zu entkommen, scheinen die Regierenden vergessen zu haben.
Heute werden Grenzen dicht gemacht und immer schärfere Maßnahmen haben das Asylrecht ausgehöhlt. Die, die den unmenschlichen Lagern in Nordafrika und Griechenland und dem Tod im Mittelmeer entkommen sind, kommen in ein Land, in dem sich ein Klima von Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Nationalismus ausbreitet. AFD, die Partei Die Rechte, NPD und faschistische Terrorgruppen sind nur die Spitze eines Eisbergs.

Der Zank der Politiker um Obergrenzen bei der Flüchtlingsaufnahme, die Abschiebepraxis in sogenannte sichere Herkunftsländer machen der Willkommenskultur und humanem Denken und Handeln den Garaus.

Auf den Gedanken, sich gegen Hochrüstung und Krieg als Ursachen des Flüchtlingsdramas zu positionieren, kommen sie nicht.

Umso wichtiger ist es in einer inhumaner werdenden Gesellschaft, dass sich viele nicht beirren lassen, Solidarität und praktische Hilfe und Unterstützung leisten.

Es sind die verschiedenen Flüchtlingsinitiativen, die Bündnisse gegen Rechts und gegen Krieg und eine Zivilgesellschaft, die sich hier immer wieder schützend vor die Flüchtlingsheime gestellt haben.

Und es sind Künstler, die sich mit ihrer Kunst für Menschlichkeit, Demokratie und Toleranz einsetzen, die dem Zorn auf die Verhältnisse Ausdruck geben, die Mutmachen und Lebensfreude vermitteln. Denn die brauchen wir in unserem Einsatz für eine bessere Welt.

In diesem Sinn wünsche ich uns einen nachdenklichen, schönen und Mut machenden Abend.

 

 

2017.11.11_konzert_programm

 

 

 

Fotos (Quelle: Flüchtlingspaten Dortmund e.V.):

 

 

 

Film (Quelle: Flüchtlingspaten Dortmund e.V.):

 

 

 

14.11.17, facebook, Flüchtlingspaten Dortmund e.V.:

Unser gemeinsames Konzert vom Bündnis Dortmund gegen Rechts und den Flüchtlingspaten Dortmund war ein voller Erfolg!
Nachdenkliche Klezmer Musik, Liedermacher, Kabarett, Rap und Latin Groove berührten die Menschen und machten schließlich richtig Lust und Laune zum Tanzen. Besonders ergreifend war der Gesang von Hasam und seinem Bruder aus Afghanistan.
Alle anwesenden Künstlerinnen und Künstler erklärten deutlich ihre Absage gegen rechte, rassistische Gewalt. Das Konzert war ein Fest der Solidarität und Völkerverständigung.
Ganz besonders freuen wir uns über die Spendensammlung, die 638 € dafür einbrachte, dass Hasam seine Frau aus Afghanistan nach Dortmund holen kann.
Ein ganz ganz großes Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender!

 

 

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Mit Kunst und Kultur gegen Rechts

 

07.11.17

Am Samstag mit Kunst und Kultur gegen Rechts: „Solidarität Grenzenlos“ – Konzert im Wichernhaus in der Nordstadt

von Thomas Engel

http://nordstadtblogger.de/am-samstag-mit-kunst-und-kultur-gegen-rechts-solidaritaet-grenzenlos-konzert-im-wichernhaus-in-der-nordstadt/

 

 

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„Mahnendes Gedenken“

 

 

08.11.17

Mahnendes Gedenken: Mehrere Veranstaltungen erinnern am 9. November in Dortmund an die Pogromnacht vor 79 Jahren

Von Joachim vom Brocke

http://nordstadtblogger.de/mahnendes-gedenken-mehrere-veranstaltungen-erinnern-am-9-november-in-dortmund-an-die-pogromnacht-vor-79-jahren/

 

 

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