01.12.18: „Solidarität grenzenlos“: Konzert gegen Rechts

 

 

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Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

 

 

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13.11.18: Aktionstag „8 gegen 88“

 

Das BDgR unterstützt folgende Veranstaltung:

 

 

 

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Aktionstag 8 gegen 88:

 
Soziale Ungleichheit und Rechtspopulismus

Warum soziale Gerechtigkeit für den Kampf gegen den Rechtsruck entscheidend ist

 

 

Termin: Dienstag, 13. November 2018

Zeit: 10.30-15.20 Uhr

Ort: Fachhochschule Dortmund (University of Applied Sciences and Arts), Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften (FB 8), Emil-Figge-Str. 44, Hörsaal U33 (nahe S-Bahn-Station Dortmund Universität)

 

 

In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich mit dem globalen Kapitalismus die deutsche Gesellschaft zunehmend gespalten. Selten waren sich unterschiedlichste Experten so einig wie in der gegenwärtigen Diagnose, dass es eine zunehmende Polarisierung zwischen Gewinnern und Verlierern gibt. So konzentriert sich das Vermögen in Deutschland und auch in globaler Perspektive zunehmend bei einigen Wenigen der oberen Gesellschaft. Währenddessen befinden sich immer mehr Menschen in prekären Lebenslagen und fühlen sich von etablierten Parteien nicht repräsentiert, sodass am unteren Rand der Gesellschaft die Wahlbeteiligung sinkt. Und auch in der Mitte der Gesellschaft machen sich Verunsicherung und Abstiegsangst breit.

Dieses zugespitzte soziale Spannungsfeld bietet – gepaart mit weiteren Bedrohungsszenarien und ein zumindest gefühlter Kontrollverlust nationalstaatlicher Politik – einen Nährboden für rechtspopulistische Bewegungen und für die Etablierung der AFD, die einen „autoritären Nationalradikalismus“ vertritt, mit der eine „autoritäre Wiederherstellung von Kontrolle“ (Wilhelm Heitmeyer) geschaffen werden soll.

Die zunehmend von der „Normalgesellschaft“ entkoppelte politische Elite lässt hingegen maßgebliche Schritte hin zu einer Reduzierung der sozialen Ungleichheit vermissen. Soziale Gerechtigkeit aber, so Michael Hartmann, „ist für den Kampf gegen den Rechtspopulismus entscheidend“.

 

 

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Aktionstages „8 gegen 88“ (Fachbereich 8 gegen Rechtsextremismus) an der Fachhochschule Dortmund greifen wir dieses hochaktuelle Thema auf und haben hierfür zwei namhafte Referenten eingeladen:

 

Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer: „Autoritäre Versuchungen“ (Vortrag & Diskussion)

Wilhelm Heitmeyer (Universität Bielefeld) warnte bereits 2001 davor, die Globalisierung gehe mit politischen und sozialen Kontrollverlusten einher, die zum Aufstieg des autoritären Kapitalismus, zu Demokratieentleerung und einem Erstarken des Rechtspopulismus führen könnten. Das wollte damals niemand hören, heute hat sich die Analyse bestätigt. Der Vortrag analysiert mit einer internationalen Perspektive die tieferen Ursachen des modernen Rechtspopulismus und dessen Auswirkungen auf die Idee der liberalen Demokratie.

Aktuelles Buch: „Autoritäre Versuchungen.“ Edition Suhrkamp [erschienen am 17.10.18]

 

Prof. Dr. Michael Hartmann: „Wie die Eliten die Demokratie gefährden“ (Vortrag & Diskussion)

Michael Hartmann (TU Darmstadt) ist in Deutschland insbesondere als Elitenforscher bekannt. Er wirft einen kritischen Blick auf die Rolle der Eliten in Deutschland und fragt, inwieweit die zunehmende Ferne der Eliten zu den Lebensrealitäten breiter Bevölkerungsschichten und einer Politik des „weiter so“ zu einer Gefahr für die Demokratie wird und den Rechtspopulismus beflügelt.

Aktuelles Buch: „Die Abgehobenen. Wie die Eliten die Demokratie gefährden.“ Campus-Verlag [erschienen am 16.08.18].

 

 

Alle Interessierten (Studierende, Hochschulangehörige und auch die breite Öffentlichkeit) möchten wir hierzu herzlich einladen. Die Vorträge und anschließenden Diskussionen sind für alle offen. Die Teilnahme ist kostenfrei!

 

 

Programm:

 
10.30-10.40:
Begrüßung durch den Dekan des Fachbereichs „Angewandte Sozialwissenschaften“
Prof. Dr. Ahmet Toprak

10.40-12.30:
Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer: „Autoritäre Versuchungen“
Vortrag und Diskussion

12.30-13.30:
Mittagspause und Austausch

13.30-15.20:
Prof. Dr. Michael Hartmann: „Wie die Eliten die Demokratie gefährden“
Vortrag und Diskussion

 

Quelle:
https://www.fh-dortmund.de/de/fb/8/news/2018/10/aktionstag-8-gegen-88.php

 

 

Was bedeutet „8 gegen 88“?

88 ist ein typischer Code der rechtsextremen Szene, der für den achten Buchstaben steht. HH ist die Abkürzung für „Heil Hitler“ und findet sich oft auf rechtsextremen T-Shirts oder Tätowierungen. „8 gegen 88“ bringt zum Ausdruck, dass der Fachbereich 8 (Angewandte Sozialwissenschaften) sich gegen Rechtsextremismus positioniert. Der jährlich stattfindende Aktionstag im November spiegelt die Bedeutung des Themas und die eindeutige Haltung des Fachbereichs dazu wider. Studierende, Hochschulangehörige und die breite Öffentlichkeit haben hier Gelegenheit, sich mit externen Fachkräften und der nötigen Zeit dem Thema zu widmen.

 
Quelle:
https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/stadtbezirke/innenstadtwest/freizeit_kultur_iw/veranstaltungen_iw/vk_detail_iw.jsp?eid=556400&tid=556401

 

 

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9. November 1938: Kein Vergeben. Kein Vergessen.

 

facebook, 09. November 2018:

Kein Vergeben. Kein Vergessen.
Heute, vor 80 Jahren, wurden jüdische Geschäfte geplündert, Synagogen zerstört und Menschen getötet. Es war der Beginn der systematischen Ermordung von Menschen jüdischen Glaubens in Europa. Wir gedenken der Opfer der Reichspogromnacht. In der Pflicht, alles zu tun und alles zu geben, dass rechter Terror und Hass nie wieder das Leben in unserer Gesellschaft bestimmen darf, gestalten wir unser politisches Leben. #niewieder

 

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10. November 2018: szenische Lesung & Vortrag: „Hitlers Tat – Luthers Rat“ ?

 

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9. November 1938: „Novemberprogrome“: Vortrag & Gedenken

 

Das BDgR unterstützt folgende Veranstaltungen:

 

 

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2018.11.06_vortrag_antisemitismus_2

 

 

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2018.11.08_flyer_gedenken_dortfeld_2

 

 

 

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06.10.18: Demo gegen das neue Polizeigesetz NRW

 

Das BDgR unterstützt die Demonstration gegen das neue Polizeigesetz NRW am Samstag, den 6. Oktober 2018 um 11:00 Uhr an der Dortmunder Reinoldikirche.

 

https://www.no-polizeigesetz-nrw.de/2018/09/27/demoaufruf-gegen-die-geplanten-aenderungen-des-polizeigesetzes-am-6-10-in-dortmund/

 

 

Aufruf_NoPolGNRW_6_10_2018_Dortmund-1

 

Aufruf_NoPolGNRW_6_10_2018_Dortmund-2

 

 

 

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27.09.18: Demonstration gegen Rechts in der Dortmunder Innenstadt

 

26.09.18, facebook, Aufruf vom BDgR:

 
„Am 27.09.18: Demo in Dortmund:
Wir sind mehr! Gesicht zeigen gegen Nazis.

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,

nach den erschreckenden Vorfällen durch die Nazis am vergangenen Freitag (21.09.18) zeigt die Dortmunder Zivilgesellschaft Gesicht.

Unter dem Motto #wirsindmehr rufen wir dazu auf, morgen (Donnerstag, 27.09.18) um 19 Uhr zum Westenhellweg Ecke Potgasse zu kommen.

Am Donnerstag wollen die Nazis um 19:30 Uhr (laut einer antifaschistischen Quelle) vor den Ruhr Nachrichten gegen die „Lügenpresse“ demonstrieren. Es wird von verschiedenen antifaschistischen Organisationen dazu aufgerufen sich den Nazis ab 19:00 Uhr am Westenhellweg Ecke Potgasse unter dem Motto #wirsindmehr entgegenzustellen.

Wir bitten um zahlreiches Erscheinen.

Weitere Informationen kommen ggf. morgen.

Viele Grüße
vom BDgR“

 

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Quelle: Ruhr Nachrichten

 

28.09.18
Demokratische Zivilgesellschaft gegen Neonazi-Aufmarsch in Dortmunder Innenstadt – Abgeordnete aus Stadtrat mit dabei
Von Thomas Engel
https://www.nordstadtblogger.de/demokratische-zivilgesellschaft-gegen-nazi-aufmarsch-in-dortmunder-innenstadt-abgeordnete-aus-stadtrat-dabei/

 

28.09.18
Dortmunder Ratsmitglieder demonstrieren gegen Rechts
– Demo gegen Partei „Die Rechte“ am Donnerstag (27.09.2018) in Dortmund
– Rund 500 Teilnehmer
– Fast alle Ratsmitglieder waren dabei
– Ratssitzung wurde dafür unterbrochen
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/dortmunder-rat-demonstriert-gegen-rechts-100.html

 

27.09.18
Demokraten setzten in der Innenstadt ein starkes Zeichen gegen Rechtsextreme in Dortmund
Bis zu 500 Bürger haben sich am Donnerstagabend einer Demo von Rechtsextremen entgegengestellt und ein starkes Zeichen gesetzt. Zwei Dutzend Rechte protestierten gegen „die Massenmedien“.
von Michael Schnitzler, Gaby Kolle
https://www.ruhrnachrichten.de/Nachrichten/Dortmund/Demokratisches-Buendnis-setzt-in-der-Innenstadt-ein-Zeichen-gegen-Rechtsextreme-in-Dortmund-1332566.html

 

25.09.18
NEONAZI-AUFMARSCH IN DORSTFELD UND MARTEN
Die Demonstrationen der Neonazis von 21.09.2018 haben bundesweite Empörung ausgelöst. Offen ausgelebeter Antisemtismus und das Zünden von Pyrotechnik lieferten schockierende Bilder und Videos. Mit diesem Text möchten wir nicht nur von aktuellen Ereignissen berichten, sondern den Aufmarsch der Neonazis analysieren und einordnen.
http://quartiersdemokraten.de/neonazi-aufmarsch-in-dorstfeld-und-marten/

 

23.09.18
KOMMENTAR: Über Neonazis, provozierte Schlagzeilen, fragwürdige Einsätze und gesellschaftliche Verantwortung
Von Alexander Völkel
https://www.nordstadtblogger.de/kommentar-ueber-neonazis-erwuenschte-schlagzeilen-fragwuerdige-einsaetze-und-gesellschaftliche-verantwortung/

 

22.09.18, facebook, Nordstadtblogger.de:

Am 15.09.2018 fand in #Dortmund-Dorstfeld auf dem Wilhelmplatz ein Familienfest für Respekt, Toleranz und Verständigung statt. Gegen 19.30 Uhr, versuchten dennoch einige Rechtsextremisten, die Veranstaltung zu stören. Neun Extremisten wurden in Gewahrsam genommen, die Polizei erstattete fünf Strafanzeigen. Dagegen demonstrieren die Dortmunder Neonazis am 21.09.2018 in #Dorstfeld und #Marten. Zu hören ist u.a. die Parole „Wer Deutschland liebt, ist Antisemit“. Während der Versammlungen wurde vereinzelt Pyrotechnik gezündet. Die Personen wurden durch die Polizei identifiziert und Strafverfahren eingeleitet. Es wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, teilt die Polizei in ihrer Pressemitteilung mit. #nonazisdo

 

 

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